Hier leben - hier bleiben

Die kleineren Städte und Gemeinden im Münchner Umland sehen sich seit Jahren mit steigendem Zuzug konfrontiert. Auch Berg ist hier keine Ausnahme. Mieten und Grundstückspreise steigen stark an, sodass sich viele junge und einkommenschwächere Berger kaum noch Wohnraum in der Gemeinde leisten können.

 

Das klassische Einheimischenmodell bietet in diesem Zusammenhang aufgrund von einer sehr begrenzten Zahl Begünstigter und hohen Kosten für Grunderwerb und Bau keine tragfähige Möglichkeit, den Bedarf an bezahlbaren Wohnraum für die einheimische Bevölkerung zu decken.

 

Die BürgerGemeinschaft setzt sich für die Förderung des genossenschaftlichen Wohnungsbaus ein, der sich bereits in diversen Projekten in anderen Kommunen als nachhaltig bewährt hat. Wir sind davon überzeugt, dass es uns auf diesem Weg gelingen kann, in den kommenden Jahren mehr bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde zu schaffen.

Kinderbetreuung

Das vielfältige Betreuungsangebot in der Gemeinde ermöglichte es im vergangenen Jahr, alle Platzanfragen für Kinder ab drei Jahren in den Kindergärten und Kinderhäusern zu berücksichtigen.

 

Da die Nachfrage nach Betreuungsplätzen weiter zunimmt, gilt es, die bestehenden Einrichtungen teilweise zu erweitern und neue Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen. Die Erweiterung des Kinderhauses in Gut Biberkor wurde bereits vom Gemeinderat beschlossen. Im Zuge des Rathausneubaus rückt die Frage der Nachnutzung des bestehenden Rathausgebäudes in den Vordergrund. Wir vertreten die Position, dass hierbei ein Teil des Gebäudes für eine Kinderbetreuungseinrichtung genutzt wird.

Solide wirtschaften

Die Gemeinde Berg ist in der glücklichen Lage, seit 2011 schuldenfrei zu sein. Im Gegensatz zu anderen Kommunen wird der Gestaltungsspielraum der Gemeinde somit nicht durch Kreditverbindlichkeiten eingeschränkt. Dieser Umstand ermöglicht es uns, große Projekte zu realisieren und die Vereine und Feuerwehren bei Anschaffungen zu unterstützen.

 

Auch in der kommenden Wahlperiode wollen wir an dem Grundsatz festhalten, keine neuen Schulden zu machen und befürworten ausdrücklich eine umsichtige Finanzpolitik.

Nachhaltigkeit und Klimaschutz

Es ist eine Frage der Generationengerechtigkeit, unsere Heimat in ihrer Vielfalt und Einzigartigkeit für uns und unsere Nachkommen zu bewahren. Wir vertreten die Auffassung, dass Klimaschutz nicht durch Einschränkung und Verzicht allein erreicht wird. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen, Möglichkeiten zu finden, einen Beitrag für eine nachhaltige Gestaltung unsererer Heimat zu leisten: Öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften nutzen, regional angebaute Lebensmittel kaufen, Strom mit eigenen Solarkollektoren erzeugen und vieles mehr lässt sich oft schon mit geringem Aufwand umsetzen.

 

Die BürgerGemeinschaft ist der Meinung, dass die Gemeinde auf diesem Gebiet in besonderem Maß ihrer Verantwortung nachkommen muss. Im Bereich der Energieerzeugung wurde mit dem Bau der Windkraftanlagen in den Wadlhauser Gräben ein ambitioniertes Projekt realisiert. Auch bei zukünftigen kommunalen Vorhaben, insbesondere dem Rathausneubau, soll eine umweltschonende Gestaltung angestrebt werden.

Breitbandausbau

Im Jahr 2020 ist die Verfügbarkeit einer schnellen und leistungsfähigen Internetverbindung für das Gewerbe in unserer Gemeinde, aber auch für jeden einzelnen Bürger von grundlegender Bedeutung. Eine flächendeckende Versorgung stellt sowohl einen wichtigen Standortfaktor für die Ansiedlung von Firmen und Gewerbe als auch eine Komponente zur Steigerung der Lebensqualität der Bevölkerung dar.

 

Es ist uns ein großes Anliegen, den Breitbandausbau im gesamten Gemeindegebiet weiter voranzutreiben und mit vorausschauenden Maßnahmen wie dem Verlegen von Leerrohren bei Tiefbaumaßnahmen für technische Entwicklungen und Neuerungen gewappnet zu sein. 

Aktuelle Projekte anpacken

Die gefassten Beschlüsse des Gemeinderats haben eine Vielzahl von wichtigen, aber auch aufwendigen Vorhaben auf den Weg gebracht. Die wichtigsten sind:

- Rathausneubau am Huberfeld

- Feuerwehrhausneubau in Höhenrain

- Neubau einer geförderten Wohnanlage des Verbands Wohnen in Aufhausen

- Kanalanschluss in Mörlbach

 

Die Umsetzung der Projekte erfordert eine kompetente Gemeindeverwaltung und einen Bürgermeister mit Erfahrung bei großen Hochbauprojekten. Unser Bürgermeisterkandidat Rupert Steigenberger besitzt als langjähriger leitender Beamter im öffentlichen Bauwesen die hierfür benötigten Sachkenntnisse, Führungsqualitäten und Erfahrungen im Umgang mit Behörden und anderen Baubeteiligten.